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THERMISCHE BAUPHYSIK

Die Bauphysik ist in der Projektplanung angekommen und stellt heute einen unverzichtbaren Bestandteil bei der Planung von Gebäuden dar. Im Mittelpunkt stehen dabei die Behaglichkeit und das Wohlfühlen der Menschen bei gleichzeitig geringstmöglichem Energiebedarf. Die Bauweisen unterliegen ständigen Änderungen. Auch Dämmstoffe entwickeln sich stetig weiter, wobei, bezogen auf das wirtschaftliche Bauen, auch Grenzen gesetzt sind. Passivhäuser haben ihre Berechtigung, stellen aber keine generelle Bauweise dar, die auf alle Gebäudearten bedingungslos anzuwenden ist. Die Zukunft gehört vielmehr der Entwicklung klimaneutraler Gebäude. Für eine Optimierung der energetischen Einsparpotenziale wird die reine Betriebszeitbetrachtung durch Lebenszyklusbetrachtungen abgelöst werden, welche auch die Materialität der Gebäude mitberücksichtigt. Materialkonzepte werden das Bauen somit zukünftig auch hinsichtlich eines schadstoffarmen Bauens vor neue Herausforderungen stellen.

BIM in der EnEV-Bilanzierung

Für die baurechtliche Energiebilanzierung nach DIN V 18599 nach EnEV ist die Erfassung der thermischen Gebäudehülle, ggf. getrennt für mehrere Zonen im Gebäude, erforderlich. Die Modellierung erfolgt hierbei anhand eines energetischen, dreidimensionalen Gebäudemodells, wofür uns softwaretechnisch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Neben der Erstellung eines eigenständigen 3D-Modells aus den üblichen architektonischen Planungsdaten (Grundrisse, Ansichten und Schnitte) können auch bereits vorhandene dreidimensionale Gebäudemodelle, z.B. über eine IFC-Schnittstelle, eingelesen werden. In laufende BIM-Prozesse kann über die Nutzung der CAD-Software Autodesk Revit eingegriffen und die Bilanzierung direkt über eine bidirektionale Schnittstelle erfolgen.

Sommerlicher Wärmeschutz

Auch der sommerliche Wärmeschutz hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dazu beigetragen hat die „Glasarchitektur“. Großflächige Verglasungen und Glasfassaden erfordern optimale Sonnenschutzmaßnahmen — auch um die Kühlenergie moderner Bürogebäude gering zu halten. Hier ist oftmals ein Spagat zwischen Architektur und Bauphysik erforderlich. Die Bauphysik beeinflusst somit auch die Architektur.

Im Rahmen der Thermischen Bauphysik sind ebenfalls Baukonstruktionen zu beurteilen. Bauphysikalisch richtig gewählte Schichtenaufbauten vermeiden Bauschäden. Auf diesen Aspekt legt GN Bauphysik großen Wert. Die praktische Bauphysik nimmt einen hohen Stellenwert ein: Sich ständig ändernde Normen, Gesetze, Regelungen und Vorschriften erfordern eine konstante Anpassung an die „Regeln der Technik“ sowie eine kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter. Durch immer kürzere Planungszeiten und Bauzeiten nimmt das Risiko von Baumängeln und Bauschäden zu. Eine praxisorientierte bauphysikalische Detailberatung ist folglich die Grundlage für funktionierende Bauteilaufbauten.

 

Wir leisten für Sie:

  • Berechnung von U-Werten für Bauteile und Fassaden
  • Erstellung von bauphysikalischen Nachweisen & Wärmebrückenberechnungen
  • Energieausweise & EnEV-Nachweise
  • Passivhaus-Projektierung
  • Beratung sommerlicher Wärmeschutz & Erstellung von Verschattungsstudien
  • Erstellung von Energiekonzepten & Sanierungskonzepten
  • Untersuchung von Feuchtetransportvorgängen in Bauteilen
  • Beurteilung bauphysikalisch wichtiger Detailpunkte
  • Erstellung von Bauteilkatalogen
  • Beratungsleistungen für KfW